
Bockwindmühle in Marienrode
Die Zisterzienser des Kloster Marienrode, im südlichen Teil Hildesheims, haben viele Jahrhunderte das Getreide direkt vor Ort gemahlen. Sie nutzten dafür die Wasserkraft der Trillke.
Die Pächter, die nach Auflösung des Klosters die Bewirtschaftung übernahmen, bevorzugten Windkraft und errichteten eine Windmühle.
Zuerst an der Klostermauer und später, ab 1837, am heutigen Standort. Die Bockwindmühle war bis zum Zweiten Weltkrieg in Betrieb.
Seit 1959 dient sie zusammen mit einem Nebengebäude als Jugendwanderheim mit 31 Schlafplätzen.