
Villa Dyes
Friedrich Theodor Gottfried Ludwig Dyes, genannt Luis, lies im Jahr 1881 die Villa am Weinberg, vor den Toren der Stadt bauen. Als Baumeister konnte er Gustav Schwartz gewinnen.
Das ca. 3 ha große Grundstück hatten die Benediktiner-Mönche des Godehardiklosters bis zur Säkularisation bewirtschaftet. Im Jahr 1843 erwarb Luis‘ Großmutter, eine geborene Lüntzel, das Gelände von der Klosterkammer. Zunächst baute man das sogenannte „Gartenhaus am Teich“. Dort wohnte später Luis Mutter, Elise Wilhelmine Weinhagen, Schwester von Kammerrat Friedrich Ludwig Weinhagen.
Der Garten der Villa wurde im Jahr 1885 im Stil eines Englischen Landschaftsgartens umgestaltet. Die Stadt Hildesheim übernahm im Jahr 1917 den Garten und stellte die Fläche den Hildesheimer Bürgern als Stadtpark zur Verfügung. Seinen heutigen Namen, Ernst-Ehrlicher-Park erhielt er im Jahr 1938, als der damalige Oberbürgermeister Ernst Ehrlicher in den Ruhestand ging.