Adventskal_Archiv_2025

Adventskalender 2025

1

Ein schöner Blick auf den Hildesheimer Weihnachtsmarkt vom einem Zimmer aus dem Hotel „Van der Valk“.

2

Foto: Sofia Janda

Bockwindmühle in Marienrode

Die Zisterzienser des Kloster Marienrode, im südlichen Teil Hildesheims, haben viele Jahrhunderte das Getreide direkt vor Ort gemahlen. Sie nutzten dafür die Wasserkraft der Trillke.

Die Pächter, die nach Auflösung des Klosters die Bewirtschaftung übernahmen, bevorzugten Windkraft und errichteten eine Windmühle.
Zuerst an der Klostermauer und später, ab 1837, am heutigen Standort. Die Bockwindmühle war bis zum Zweiten Weltkrieg in Betrieb.

Seit 1959 dient sie zusammen mit einem Nebengebäude als Jugendwanderheim mit 31 Schlafplätzen.

3

Foto: Annette Scholtka

Das Stucktympanon von St. Godehard

Auf diesem Tympanon zeigen sich neben Jesus Christus die Bischöfe Godehard und Bernhard (mit dem Kirchenmodell), der Erbauer der Kirche St. Godehard und Gründer des zugehörigen Godehardklosters .

Die beiden Benediktinerklöster St. Michael und St. Godehard wetteiferten im Mittelalter miteinander um ihre Bedeutung.

Als um das Jahr 1200 im Zuge der Heiligsprechung Bernwards in St. Michael die kostbaren Stuck-Chorschranken eingebaut wurden, wollte auch das Godehard-Kloster nicht hintenanstehen. Am Hauptportal von St. Godehard wurde daher ein Stucktympanon „nachgerüstet“. Heute ist außen eine Kopie aus dem 20. Jh. zu sehen (das Original wurde aus konservatorischen Gründen nach innen versetzt).

Die Kopie ist dennoch sehr hochwertig gemacht und man kann gut erkennen, dass sich hier schon die Gotik angekündigt hat. Zu dieser Zeit fangen die Künstler bereits an ihre Werke so zu gestalten, das es natürlich wirkt. Auf diesem Tympanon ist bereits gut zu erkennen, wie ein Buch detailgetreu auf der Brüstung steht und gehalten wird.

4

Foto: Regine Göpel

Brauerwappen in der Michaelisstraße

An der Straßenkreuzung der Michaelisstraße mit der Kardinal-Bertram-Straße befindet sich in ca. drei Meter Höhe am Gebäude des ehemaligen Brauhauses das einzige erhaltene „weltliche“ Chronogramm, das einst das 1750 erbaute Städtische Brauhaus geziert hat. Das Wappen der Brauereigilde zeigt drei Weizen- und zwei Gerstenkörner und darunter in einer Kartusche das stolze Chronogramm:

qVoD DeCVs
Vrbs praeCLara stVpet fortVna peregIt
frVCtVs aCCIpIent CIVes
LaetIqVe nepotes

Die Übersetzung lautet:
„Welche Zierde,
die hochberühmte Stadt; das Schicksal nimmt seinen Lauf;
die Früchte empfangen die Bürger
und auch die Enkel freudig.“

Der Wert des Chronogramms beträgt: 1750.
2D = 1000, 6C = 600, 2L = 100, 9V = 45, 5 I= 5, = 1750

5

Foto: Klaus Rudolph

Relief an der ehemaligen Mädchen-Jugendherberge

Das „Gelbe Haus“ in der Treibestraße, gegenüber dem St. Bernward Krankenhaus, wurde 1926 als Mädchen-Jugendherberge gebaut.

Das an der Straßenseite angebrachte Relief erinnert noch an diese Zeit.
Es wurde von Gertrud Küsthardt-Langenhan geschaffen.

6

Fotos: Kirsten Kuckuck

Fachwerkhäuser in der Straße „Gelber Stern„

Die Straße ist seit 1650 als „geiler Stert“ bezeugt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Name in „Gelber Stern“ abgewandelt.

Das Haus oben rechts steht im Innenhof des ehemaligen Hospital von Alten und kann durch eine Toreinfahrt vom Gelben Stern aus erreicht werden. Es ist ein typischer Fachwerkbau der Gotik und der letzte Vertreter seiner Art in Hildesheim.
Die Gebäude werden heute von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) genutzt.

7

Foto: Klaus Rudolph

Der Dukatenscheißer auf der Rathaustür

Zum Wiederaufbau nach 1945 schuf Carl van Dornick unter anderem die schweren bronzenen Türverkleidungen an der Hildesheimer Rathaustür. Die meisten der hier eingravierten Zeichnungen spielen auf den im Rathaus residierenden Stadtrat und die ursprünglich dort untergebrachten städtischen Ämter an.
Das hier abgebildete Dukatenmännchen mit dem Paragraphenstab steht für den Stadtkämmerer und wurde nach dem Vorbild am Haus Kaiserworth in Goslar geschaffen.

8

Foto: Klaus Rudolph

Der Dukatenscheißer auf der Rathaustür

Zum Wiederaufbau nach 1945 schuf Carl van Dornick unter anderem die schweren bronzenen Türverkleidungen an der Hildesheimer Rathaustür. Die meisten der hier eingravierten Zeichnungen spielen auf den im Rathaus residierenden Stadtrat und die ursprünglich dort untergebrachten städtischen Ämter an.
Das hier abgebildete Dukatenmännchen mit dem Paragraphenstab steht für den Stadtkämmerer und wurde nach dem Vorbild am Haus Kaiserworth in Goslar geschaffen.

9

Foto: Ute Albrecht

Grabmal Max Leeser auf dem Nordfriedhof

Max Leeser (1855-1935), Geheimer Komerzienrat und Ehrenbürger der Stadt Hildesheim.

Die Figur auf seinem Grab stellt den Gott Thanatos dar, den Gott des sanften Todes in der griechischen Mythologie. Die nach unten gerichtete Fackel steht für das erlöschende Leben.

Leeser gründete 1886 die Hildesheimer Bank und war 35 Jahre ihr Direktor. Er förderte Handel, Industrie und Kultur in Hildesheim und hatte einen maßgeblichen Einfluss auf die Kali- und Zuckerindustrie in der Region. Unter anderem war er an der Gründung des Stadttheaters Hildesheim beteiligt. Er stiftete zahlreiche der Denkmäler in der Stadt, die während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges verloren gingen. Auch der Katzenbrunnen auf dem Neustädter Markt war ursprünglich ein Geschenk Leesers.
Er hatte auch die Gründung der einstigen Hildesheim-Peiner-Kreiseisenbahn, im Volksmund „Kreis- und Bogenbahn“ genannt, initiiert.

Er beantragte 1889 ihm auf dem Zentralfriedhof einen Platz zu verkaufen, „trotzdem er keiner christlichen und auch nicht jüdischen Confession angehöre“.

10

Foto: Klaus Rudolph

Die Lutherrose am Andreasturm

Lange Zeit war der Turm der Andreaskirche kaum höher als das Dach des Hauptschiffs. Erst im Jahr 1883, zum 400. Geburtstag Martin Luthers, wurde der Turm wie geplant fertiggestellt. Er ist nun mit
114,5 m der höchste Kirchturm Niedersachsens.

An der Süd-West-Ecke des Turms sind jeweils nach Süden und nach Westen zwei Lutherrosen in etwa 30 m Höhe angebracht.

Die Lutherrose ist ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Sie wurde 1524 als Schutzmarke von Martin Luther entwickelt, die als Holzschnitt zu von ihm genehmigten Publikationen hinzugefügt wurde. Nach 1524 wurde daraus ein persönliches Siegel, das Martin Luther ab dem Spätsommer 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. Das Vorbild für dieses Siegel findet sich im Löwen- und Papageien-Fenster der Kirche des Augustinerklosters zu Erfurt, in dem Martin Luther von 1505 bis 1512 als Augustinermönch lebte. (wikipedia)

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Foto: Regine Göpel

Skulptur des Wortes

Der weiße Gekko begutachtet die Skulptur des Wortes auf dem Andreasplatz.

Die unter Mitwirkung von Gerd Winner gestaltete Skulptur besteht aus einer 6 m hohen und 5,7 t schweren Pyramide aus 5 cm dickem Stahl.

Aufsteigend von links unten nach recht oben sind Worte – insgesamt 720 Zeichen – aus dem Prolog des Johannis-Evangeliums eingraviert.

Das Denkmal ist ein Geschenk des Initiativkreises Bürgergeschenk Hildesheim 1200 an die Stadt zum 1200-jährigem Stadtjubiläum.

Es wurde am 70. Jahrestag des Luftangriffs vom 22. März 1945 enthüllt. (Text aus Wikipedia)

12

Foto: Klaus Rudolph

Ehemalige Judenschule am Lappenberg

Die ehemalige jüdische Schule wurde im Jahr 1881 vom Stadtbaumeister Gustav Schwartz erbaut.

Damals befand sich gegenüber noch die Synagoge, die am 9. November 1938 (Reichspogromnacht) von den Nationalsozialisten niedergebrannt wurde.

13

Foto: Klaus Rudolph

Idylle am Hohnsensee

Um den brütenden Schwan vor Störungen zu schützen, wurde das Nest mit einem Bauzaun abgesperrt.

Es sieht so aus, als würde die Schildkröte hier Wache halten. Vermutlich geniest sie aber nur die Sonne an diesem ruhigen Plätzchen.

14

Foto: Klaus Rudolph

Ehemaliges Verwaltungsgebäude des Städtischen Krankenhauses

Im Jahr 1895 erbaute der Stadtbaumeister Gustav Schwartz das Städtische Krankenhaus am Weinberg.

Sehr zum Verdruss des Unternehmers Luis Dyes. Dieser lies bereits im Jahr 1881 direkt gegenüber, ebenfalls von Gustav Schwartz, eine großbürgerliche Villa bauen. Als Luis Dyes 1881 als einer der Ersten südlich des Stadtwalls baute, musste er davon ausgehen, dass sich dort eine reine Villengegend entwickeln würde.
Aber durch die Nähe des Krankenhauses und die daraus resultierenden Krankentransporte auf offenen Pferdewagen erfuhr der Dyes’sche Besitz eine erhebliche Wertminderung.

15

Fotos: Annette Scholtka

Sensationelle Bauplastik gibt es in Hildesheim nicht nur aus dem Mittelalter. Seit Ende des 19. Jahrhunderts zieren das Portal der damaligen Reichsbank an der Zingel zwei elegante Damen, Reich und Stadt symbolisierend. Die Germania, Personifikation des Reiches, ist allerdings keine ganz originelle Erfindung des Künstlers. „Es ist alles nur geklaut“, würden die Prinzen singen. Hier hat der Bildhauer sich bei der Ekklesia vom Magdeburger Dom bedient, einer 750 Jahre älteren Dame.

Nur einen halben Adler hat die Gestalt zu ihrer Linken auf dem Schild, auch ist ihre Kleidung schlichter, die Krone einfacher, der Ausdruck weniger stolz. Der das Reich symbolisierenden Germania ist hier die Hildesheimer Jungfrau beigesellt, die die Stadt Hildesheim repräsentiert. Beide, Reich und Stadt, schmücken das Portal der 1897 gebauten Reichsbankfiliale in der Zingel 34. Anders als bei vielen zeitgleichen Bauten in Hildesheim hat der Architekt Max Hasak hier Sandstein verwendet. Dieser steht im Kontrast zum meist in dieser Zeit verwendeten roten Ziegel, bewusst den Anspruch des Reiches auf Macht und Dominanz demonstrierend.

16

Foto: Klaus Rudolph

Tür der Großvogtei in der Keßlerstraße

Nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde die Großvogtei 1662 im Stil der Spätrenaissance wiederaufgebaut.

Über dem Eingangsportal finden wir unter dem Wappen des Erbauers die Inschrift:
VON GOTTES GNADEN ARNOLD TVMBPROBST
ZV HILDESHEMB CAPITVLARHERR ZV LѶTTIG
FREIHERR VON HONSBRVCH ZV OISTAM
MOLL UND BERLINGEN
und die Jahreszahl 1662

Heute wird das Gebäude vom Landesamt für schulische Qualitätsentwicklung genutzt.

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Foto: Klaus Rudolph

Wildtulpen im Magdalnengarten

Die Wilde Tulpe wird auch Weinberg-Tulpe genannt. Sie ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Liliengewächse gehört. 1983 wurde sie zur Blume des Jahres gewählt.

In Hildesheim kann man die Wildtulpe im Magdalenengarten, auf dem Kehrwiederwall und am Kalenberger Graben finden.

Sie ist in Deutschland besonders geschützt und gilt gemäß der Roten Liste als stark gefährdet.

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Foto: Kirsten Kuckuck

Villa Dyes

Friedrich Theodor Gottfried Ludwig Dyes, genannt Luis, lies im Jahr 1881 die Villa am Weinberg, vor den Toren der Stadt bauen. Als Baumeister konnte er Gustav Schwartz gewinnen.

Das ca. 3 ha große Grundstück hatten die Benediktiner-Mönche des Godehardiklosters bis zur Säkularisation bewirtschaftet. Im Jahr 1843 erwarb Luis‘ Großmutter, eine geborene Lüntzel, das Gelände von der Klosterkammer. Zunächst baute man das sogenannte „Gartenhaus am Teich“. Dort wohnte später Luis Mutter, Elise Wilhelmine Weinhagen, Schwester von Kammerrat Friedrich Ludwig Weinhagen.

Der Garten der Villa wurde im Jahr 1885 im Stil eines Englischen Landschaftsgartens umgestaltet. Die Stadt Hildesheim übernahm im Jahr 1917 den Garten und stellte die Fläche den Hildesheimer Bürgern als Stadtpark zur Verfügung. Seinen heutigen Namen, Ernst-Ehrlicher-Park erhielt er im Jahr 1938, als der damalige Oberbürgermeister Ernst Ehrlicher in den Ruhestand ging.

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Foto: Kirsten Kuckuck

Der Gelbe Turm

Der Turm wurde im Jahr 1886 als Aussichtsturm gebaut. Die gelben Backsteine gaben ihm seinen Namen. Etwas mehr als einhundert Jahre später war der Turm baufällig geworden. Eine Bürgerinitiative bewahrte ihn im Jahr 1996 vor dem Abriss. 

Mit der Idee, auf dem Turm eine Sternwarte zu errichten, konnten Bevölkerung und Spender für das Sanierungskonzept begeistert werden. Zuerst wurde der Turm saniert. Ein Stahlgerüst wurde aufgesetzt, damit die Kuppel in einer Höhe über den umstehenden Bäumen errichtet werden konnte. Seither hat der Turm eine Gesamthöhe von 28 Meter.

Die Kuppel und die Teleskopmontierung stammen vom Astrophysikalischen Institut aus Potsdam. Die Kuppel mit 5,5 Meter Durchmesser wurde per Hubschrauber von Potsdam nach Hildesheim transportiert.

Die Sternwarte verfügt jetzt über das größte Spiegelteleskop in Südniedersachsen, mit einem Spiegeldurchmesser von 60 cm, einer Brennweite von 480 cm und einer Baulänge von 160 cm.

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Foto: Regine Göpel

Stadtmodell

Scheinbar mühelos überwindet der weiße Gekko die Verteidigungsanlagen der Stadt…

Im Stadtmodell, welches einem Kupferstich von Matthäus Merian d. Ä. nachempfunden wurde, sieht man deutlich die Bemühungen der Stadt, sich durch Mauern, Türme, Wälle und Gräben vor feindlichen Angriffen zu schützen.

Viele Jahre haben diese von den Bürgern angelegten Verteidigungsanlagen ihnen gute Dienste erwiesen. Als aber im 30jährigen Krieg im Jahre 1632 der General Pappenheim mit seinen Truppen und seinen großen Kanonen vor den Toren der Stadt stand, haben sich die Hildesheimer Bürger doch ergeben müssen.

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Foto: Kirsten Kuckuck

Gutes Leben für ALLE

Das Spraybild wurde im Jahr 2017 durch den Hildesheimer Künstler Ole Jürgens auf die Wand gebracht. Hildesheimer Schülerinnen und Schüler hatten bei einem Kunstwettbewerb Entwürfe eingereicht, die von einer Jury bewertet und von dem Spraykünstler in ein Gesamtkunstwerk umgesetzt wurden. Dabei haben Schülerinnen, die am Kunstwettbewerb teilgenommen haben, im Rahmen von Workshops den unteren Teil der Wand selbst gestaltet. Von allen eingereichten Arbeiten wurden Motive in das Kunstwerk aufgenommen.

Die Hildesheimer Schulkinder zeigen: Wir haben die Zukunft des Planeten in unserer Hand. Mit ganz viel Kreativität und noch mehr bunter Farbe ist die Botschaft der Kinder klar: Gemeinsam gute Startbedingungen schaffen. Stellen wir einfach die Kleinsten auf die größten Kisten – Dann wird der Blick über den Zaun für ALLE möglich!

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Foto: Klaus Rudolph

Bogenfries an der Godehardikirche

St. Godehard ist auch von außen immer eine Freude. Bei genauerem Hinsehen erkennt man den umlaufenden Bogenfries. Aber nur im östlichen Teil enden die Bögen in kleinen Köpfen.

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Konzert im Kloster Marienrode

Das Kloster Marienrode ist für sein jährliches Klosterkonzert im Sommer weit über die Region hinaus bekannt.

In diesem Jahr fand es am 28. Juni unter dem Motto „200 Jahre Johann Strauß jr.“ statt. Am 22. August 2026 wird eine italienische Sommernacht mit dem Titel „O sole mio“ angeboten.

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Foto: Klaus Rudolph

Weihnachtsbaum vor dem Kreishaus

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
Denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter

Mitglied im BVGD - Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V. - www.bvgd.org